Kann Kreatin schlecht werden?
Kreatin Monohydrat
Als Pulver ist Kreatin Monohydrat bei richtiger Lagerung, also trocken und nicht zu warm, über Jahre hinweg haltbar. Wie andere Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel tragen Kreatin-Produkte ein Mindesthaltbarkeitsdatum, vor dessen Ablauf das Kreatin-Produkt unbedenklich eingenommen werden kann.
Stabilität von Kreatin
Wird Kreatin Monohydrat in Flüssigkeiten eingerührt, wandelt es sich langsam zu Kreatinin um, das physiologisch unwirksam, jedoch nicht schädlich ist.
In leicht sauren Getränken wie Orangensaft werden innerhalb von acht Stunden weniger als fünf Prozent Kreatin Monohydrat zu Kreatinin abgebaut. Kreatin Monohydrat kann also bedenkenlos in Getränke gemischt werden, solange diese noch am selben Tag getrunken werden. In Milch- oder Joghurt-Getränken, die alkalisch sind, lässt sich Kreatin Monohydrat beinahe verlustfrei sogar einige Wochen im Kühlschrank aufbewahren.
Falsch ist die verbreitete Behauptung, Magensäure würde Kreatin schnell zersetzen. Tatsächlich passiert der größte Teil des eingenommenen Kreatins unversehrt den Magen, wird absorbiert und gelangt zu mehr als 95 Prozent in den Blutkreislauf
Empfohlene Kreatineinnahme
Die Supplementation von Kreatin-Monohydrat als Nahrungsergänzungsmittel treibt den Kreatin-Vorrat im Körper in die Höhe. Kreatin in maßvollen Mengen weist nachgewiesene positive Effekte auf. Wir empfehlen eine Kreatineinnahme von 3 bis 5 g pro Tag. In dieser Menge wurde Kreatin von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (3 g) sowie von einem Expertengremium in den USA (5 g) als sicher bewertet. Die gängigste Form von Kreatin ist Kreatin Monohydrat, das ganz nach deinem persönlichen Geschmack als Pulver, Kautablette, in Kapseln, etc. eingenommen werden kann. Wie bei jeder Nahrungsergänzung ist auch bei Kreatin die Reinheit besonders wichtig. Verwende deshalb nur Kreatin aus seriösen Quellen bekannter Herkunft.